website templates

Eindrücke und Erfahrungen

Der 1. Etappenabschnitt in Niedersachsen
Von Buchholz i.d.N. nach Soltau

03.05.19 Etappe 1: Von Buchholz nach Handeloh
Die Etappe von Buchholz nach Handeloh bin ich mit meiner Freundin Anke gelaufen.
Weitgehend auf schönen Waldwegen sind wir auf dem Weg hinab in die Höllenschlucht, hinauf auf den Brunsberg, weiter über Heide- und Waldwege ins zauberhafte Büsenbachtal mit einer Einkehr im Schafstall und danach zum Bahnhof Handeloh gewandert. Der hätte auch nicht weiter entfernt sein dürfen ;-) Die Rückfahrt im warmen Zug nach Buchholz auf gut gepolsterten Sitzen haben Anke und ich sehr genossen.

Von Buchholz nach Handeloh
DSC043555

Mal wieder gemeinsam wandern 1
Ankes und meine letzte gemeinsame Wanderung liegt - wie wir mit Erschrecken festgestellt haben - 20 Jahre zurück.
Der Heidschnuckenweg ist hier mit dem E 1 identisch.

Bild DSC04371

Heißgetränke vermisst
Den geschlossenen Limostand konnten wir verschmerzen. Ein Heißgetränkeangebot hätten wir begeistert angenommen, da das abgefüllte Wasser in der Trinkflasche durch die Außentemperaturen eiskalt war. Es kostete Überwindung ausreichend Wasser zu trinken.

Bild _122200

Aussicht vom Brunsberg
Auf dem Brunsberg haben wir die gewitterwolkenverhangene Aussicht über die Heidelandschaft genossen, bevor der Weg wieder in den Wald führte.

Bild DSC04397

Im Büsenbachtal
Den E 1 haben Anke und ich auf dem Heidschnuckenweg für einen - sehr lohnenden - Abstecher ins idyllische Büsenbachtal verlassen.

Bild _163333

Stolperstein der anderen Art
Hier werden Heidekreuzfahrten auf dem Wüstenschiff angeboten.


04.05.19 Etappe 2:
Von Handeloh nach Undeloh

Anke - bei der ich zweimal übernachtet habe (danke!) - hatte mich morgens zum Bahnhof Buchholz begleitet, wo wir meine Freundin Urte, die mit dem Zug aus Bremen und ihrem Fahrrad ankam, getroffen haben. Anke verabschiedete uns am Zug nach Handeloh. Von Handeloh verlief der Weg über bezaubernde Wiesen-, Heide- und frühlingsgrün leuchtende Waldwege. Kurz vor Undeloh wurde der Himmel immer dunkler. Mit Donnerrollen, einen Schritt zulegend und leichtem Regen haben wir Undeloh erreicht. Urte ist nach unserer Kaffeeeinkehr mit dem Fahrrad zum Bahnhof Handeloh gefahren und ich habe mir den Ort angeschaut. 


Von Handeloh nach Undeloh
103254

Mal wieder gemeinsam wandern 2
Urte, ihr Fahrrad schiebend und ich sind - nach Ewigkeiten - mal wieder zusammen gewandert.

DSC04431

Verwunschene Landschaft
Die Landschaft hatte etwas Verwunschenes, gerade entlang der Seeve.

DSC04441

Mühsames Fahrradschieben
Nach dem 1. Hagel- bzw. Regenschauer pappte der Waldboden am Fahrradreifen, sammelte sich insbesondere unter dem hinteren Schutzblech und blockierte das Hinterrad. Urte musste immer wieder mit einem Stöckchen alles heraus puhlen. Nach einiger Zeit gelang die befreiende Ausräumung des Schutzblechs, der Untergrund des Weges änderte sich und Urte konnte ihr Fahrrad wieder entspannter schieben.

171258

Magdalenen Kirche aus dem 12. Jahrhundert
Die Kirche mit ihrem separaten hölzernen Glockenturm fiel uns - neben den vielen Kutschfahrtangeboten - als Erstes in Undeloh auf.


05.05.19 Etappe 3:
Von Undeloh nach Behringen

Heidelandschaft satt an einem Sonnenbrillentag ohne Regen.
Allein von der alten Dorfeiche in Undeloh den E 1 ins Naturschutzgebiett Lüneburger Heide gelaufen. Das Licht- und Farbenspiel in der Heidelandschaft habe ich sehr genossen. Das Highlight der Etappe war die „Besteigung“ des Wilseder Bergs, der mit gut 169 m höchsten und aussichtsreichen Erhebung auf diesem Etappenabschnitt. Danach bin ich im idyllischen Dorf Wilsede eingekehrt und habe den Weg durch den Totengrund und dann auf schnurgeraden Fortwehen durch den Wald bzw. das letzte Stück nach Beringen und zur Unterkunft auf Asphalt fortgesetzt. Weiter hätte ich auch nicht laufen mögen ;-)


Von Undeloh nach Behringen
110750

Lichtspiele in der Heide
Das Licht- und Farbenspiel in der Heidelandschaft habe ich sehr genossen.

122149

"Gipfelfoto“
Sanft ansteigend habe ich den „Gipfel“ des Wilseder Bergs erreicht.

115522

Heidepanorama
Die Aussicht vom Wilseder Berg ist grandios.

DSC04543

Wilsede, ein - fast - autofreies Idyll
Wilsede ist ein idyllisches Dorf mit weitgehend alten Bauernhäusern und Schuppen, die von Findlingsmauern umsäumt sind. Die alten Straßen sind für den Kraftverkehr gesperrt.

DSC04562

Ab durch die Mitte
Schnurgerade führte der E 1 durch den Friedwald Lüneburger Heide Bispingen.

DSC04570

Geschenke am Weg!
Kurz vor der Unterkunft stand dieses Schränkchen mit liebevoll arrangierten zu verschenkenden Dingen.

06.05.19 Etappe 4:
Von Behringen nach Bispingen

Zwischen den Schauern wandern und das Glück eines schützenden Unterstandes zur rechten Zeit - so lässt sich diese kurze Etappe am besten beschreiben.
Morgens bin ich erst noch den E 1 zum Hügelgräberfeld Beringen zurück gegangen und habe dort den informativen kleinen Rundweg beschritten. Danach bin ich wieder zum Ortskern und Treffpunkt in Beringen vorgelaufen und - wie erwartet - den E 1 allein in Richtung Bispingen gelaufen. An einem satt gelb blühenden Rapsfeld entlang zum Rosenhof. Den hatte ich gerade passiert, als mich der erste heftige Schauer erwischte. Glücklicherweise an einer Scheune mit einem großen Vordach. Als die Sonne nach einiger Zeit wieder hervor kam, bin ich etwas beschwerlich auf sandigem Untergrund - der E 1 ist hier auch der Reitweg - an dampfenden Feldern entlang gewandert. Das, im Hintergrund sichtbare, Riesenrad wirkte deplatziert in der Landschaft. Der restliche Weg verlief unspektakulär auf Asphalt und unter der Autobahn hindurch. Hinter dem Ortseingang dann wieder Regen, der heftiger wurde, als ich unter einen Hausvorsprung flüchten konnte. Mit leichtem Regen habe ich danach die Schmucke Witwe, ein Cafe für Leib und Seele, erreicht. Hier konnte ich auf das Wunderbarste - bei gebackener Blaubeertorte - eine Regenlücke abpassen, um zur Pension zu kommen.


Von Behringen nach Bispingen
104055

Hügelgräbergruppe Behringen
Ein kleiner Rundweg informiert über Hügelgräber in der Lüneburger Heide und der denkmalgeschützten Hügelgräbergruppe Behringen.

121354

Satt gelbe Augenweide
Das blühende Rapsfeld erhellte den dunklen Gewitterhimmel.

124957

Nach dem Regen 1
Rechts hinten unter das Scheunenvordach konnte ich mich gerade noch rechtzeitig flüchten. Nachdem die Sonne wieder hervor kam, dampfte das Dach.

125540

Nach dem Regen 2
An dampfenden Feldern entlang zu gehen, war ein eindrückliches Naturschauspiel.

NDR-Team und ich

Rauchkate
Kurz vor dem Ortseingang in Bispingen gab die Rauchkate ein schönes Bild ab. 

07.05.19 Etappe 5:
Von Bispingen nach Soltau

Wandern mit Sonnenbrille, lieber Begleitung und einer Überraschung mit Hindernissen:
Am vereinbarten Treffpunkt war morgens niemand. Kurz darauf habe ich jedoch die beiden Heidschnuckenweg-Wanderinnen Karina und Kim getroffen. Gemeinsam und viel erzählend sind wir den schönen Waldweg, der an der Luhequelle vorbei führte und mit zwei wunderbaren E1-Markierungen aufwartete, gelaufen. Die entzückende Waldlandschaft entschädigte für den Geräuch- bis Lärmpegel der nahen Autobahn. In unserem regen Austausch habe ich die Abzweigung des E 1 vom gemeinsamen Verlauf mit dem Heidschnuckenweg verpasst und bin letzteren mit Kim und Karina weiter. Als der Weg auf die stillgelegte Bahnlinie traf, sind Karina und Kim weiter in Richtung Soltau gelaufen, während ich über einen Feldweg zur Straße und Bushaltestelle für den Bus nach Soltau gegangen bin. So habe ich meine Überraschung verpasst: mein Liebster Gerd ist mir von Dittmern aus den E 1 entgegen gegangen. Wir haben uns später im Böhme-Park in Soltau getroffen. Bis dahin habe ich im Böhme-Park das Zielfoto gemacht und das Etappen-Video gedreht. Gemeinsam mit Gerd und vom Rucksack befreit, habe ich mir Soltau angeschaut. Abends sind wir in einer Überlandpartie und lecker einkehrend nach Bremen zurück gefahren.

Von Bispingen nach Soltau
113649

Zufällige Mitwanderinnen
Mit Karina und Kim bin ich in anregendem Austausch durch die entzückende Waldlandschaft gewandert.

112534

Luhequelle
Die Quellteiche der Luhe präsentierten sich verwunschen im Frühlingsgrün.

112851

Hitverdächtige E1-Markierung 1
So eine E1-Markierung ist - bis jetzt - einzigartig. Auch den Hinweis auf den deutschen Teil von Flensburg bis zum Bodensee habe ich bis jetzt noch nirgens gesehen.

113241

Hitverdächtige E1-Markierung 2
Ob sich hier Vögel einquartiert haben?

145708

Zielfoto
Im Böhme-Park, den die namensgebende Böhme idyllisch durchfließt, habe ich das Zielfoto für diesen Etappenabschnitt gemacht.


3. Rund um die Etappe in 
Hamburg 

26.02.19 - 28.02.19 Hamburg:
Wandern für's Fernsehen an der Außenalster, Gespräche, eine Veranstaltung der Lupus- und Vaskulitis-Selbsthilfegruppen der Rheuma-Liga Hamburg und Start der Aktion Schrittmacher 2019 am Rare Disease Day.


Hamburg
NDR-Team und ich

Mein 1. Drehtermin
Das klasse NDR-Team und ich beim Drehtermin am 26.02.19 für das ARD Mittagsmagazin am 27.02.19.

Außenalster

Seelebaumeln an der Außenalster 
Das Wetter hat sich zum Drehtermin hübsch gemacht.

Dr Hagemann-Göbel

Marion hochzwei
Im Gespräch mit Dr. Marion Hagemann-Göbel kurz vor der Veranstaltung der Rheuma-Liga Hamburg zum Thema Fatigue.

RL HH VA

Marion hochdrei 
Beim Vortragsabend der Lupus- und Vaskulitis-Selbsthilfegruppen der Rheuma-Liga Hamburg anlässlich des Tags der seltenen Erkrankungen.

Gespräch mit Dr. Marion Hagemann-Göbel, psychologische Psychotherapeutin und leitende Psychologin am Ambulanzzentrum der Asklepios Klinik Nord in Hamburg zum Thema Fatigue.

Gespräch mit Professorin Silke Wiegand-Grefe, die den Verbund CARE-FAM-NET zur psychosozialen Versorgung von Kindern mit seltenen Erkrankungen, deren Geschwister und Eltern vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf aus leitet. Mehr über das bundesweit einzigartige Projekt: carefamnet.org

 Professor Wiegand-Grefe

Aktion Schrittmacher trifft CARE-FAM-NET 
Am Tag der seltenen Erkrankungen habe ich mich vor der Wanderung zum Gespräch mit Frau Professor Wiegand-Grefe - die den Verbund leitet - getroffen.

Start am Berliner Tor

Start am Berliner Tor
Am Startpunkt der Hamburg-Etappe wurden meine Mitwanderinnen und ich von Ute Garske, 1. Vorsitzende der Rheuma-Liga Hamburg, herzlich empfangen und für die Wanderung verabschiedet. Wir wandern heute - am Tag der seltenen Erkrankungen - stellvertretend für 4 Millionen Menschen in Deutschland.

Der Weg an der Außenalster

Der Weg an der Außenalster 
Im E1-Wegverlauf bis zu den Landungsbrücken haben meine Mitwanderinnen Erika, Margit und Renate und ich neue grüne Schleichwege und Ecken in Hamburg entdeckt.

Ziel Landungsbrücken

Ziel erreicht! 
Am Ziel oberhalb der Landungsbrücken genießen wir den Ausblick: rechts zu den Landungsbrücken und links auf die Elbphilharmonie.